11: Indigene Kinder

In der Allgemeinen Bemerkung Nr. 11 “Indigene Kinder und ihre Rechte nach dem Übereinkommen” geht der Ausschuss auf die Lebenssituationen indigener Kinder und ihrer Familien ein. In vielen Gesellschaften sind indigene Kinder häufiger von Armut betroffen, aber auch von erschwertem Zugang zu bürgerlichen Rechten und von Diskriminierungen, zum Beispiel in Bezug auf Bildungszugang, Eingriffe in die Familie, indigene Sprachen, Kulturen und Lebensweisen. Der Ausschuss betont die Verantwortung der Vertragsstaaten, diese Diskriminierungen abzubauen, indigene Kulturgüter (auch immaterieller Art) zu schützen und dafür Sorge zu tragen, dass indigene Kinder die gleichen Zugänge zu staatlichen Dienstleistungen, Bildung, Vertretung und anderen bürgerlichen Rechten haben.

Eine deutschsprachige Übersetzung dieser Bemerkung befindet sich bei uns in Arbeit.

 

Die Allgemeine Bemerkung wurde vom UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Russisch und Chinesisch veröffentlicht. Sie kann hier heruntergeladen werden.

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